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BONSAI - ARBEITSKREIS - OLDENBURG

Waldpflanzung mit Horst Krekeler

Es fing damit an , dass unser lieber Bonsaifreund  Wolfgang von seiner noch lieberen Frau Heidi zum Geburtstag einen Privatworkshop mit Horst Krekeler geschenkt bekam.  Tja, solche Frauen gibt es !!!

Nun geht es los ! Hier sind unsere Akteure :

Horst

Wolfgang

Uwe

Berthold

In Anlehnung an die Musketiere auch die vier Bonsaitiere genannt

Was braucht man denn so für eine Waldpflanzung ?   1. Fachwissen                                                                2. Eine geeignete Unterlage                                          3. genügend Bäume                                                      4. Kleinkram wie Erde , Draht usw.                               5. Begeisterung für solch eine Sache!

Über das Fachwissen brauchen wir bei den Vieren nicht zu diskutieren .

Unterlage kann eine flache Schale oder eine Felsenplatte sein, wie in diesem Fall.

Bei einer Felsenplatte dieser Größenordnung muss man schon genau wissen, wo sie im Garten plaziert wird, denn eben mal umsetzen lässt sich so etwas nicht.

Hier kann man noch einmal die Größe der Felsplatte sehen.

Genügend geeignete Bäume :

Diese Pflanzen wurden vor etwa 23 Jahren als 1-7 jährige Sämlinge von Wolfgang aus dem Wald geholt. Man muss also nur viel Geduld und schon eine Vision von dem Ziel haben, dann gelingt es schon.

Trocknen und Anwärmen des Steins, damit der Heißkleber beim Befestigen der Verankerungen gut haftet.

Wie man sieht, ist der Gesundheitszustand der Bäume ausgezeichnet. Eine Grundvoraussetzung für solch extreme Pflanzformen.

Grobe Platzierung der Bäume.                                   Auf dem nachfolgendem Bild ist sehr schön zu sehen, wie klein und kompakt die Wurzelballen sind. Vorraussetzung ist natürlich eine jahrelange Zurichtung der Bäume, speziell für eine Waldpflanzung. Bei einem breiteren Ballen könnte man die Bäume gar nicht so eng stellen.

Platzierung und Ausrichten der ersten Bäume

Sehr wichtig ist das Fixieren der Bäume ,in diesem Fall mit Kupferdraht. Die Bäume dürfen sich auf keinen Fall bewegen. Die feinen Faserwurzeln, die sich neu bilden, würden bei der kleinsten Bewegung abreissen.                      Dasselbe gilt natürlich auch für die Umpflanzung in eine Bonsaischale.

Hier ist noch mal gut die Fixierung zu sehen, die nachher größtenteils unter Erde und Moos verschwindet.                 Sehr gut die grobe Struktur des Bodens, sie gewährleistet gute Drainage und Belüftung der Wurzeln und ist damit gut für das Wurzelwachstum.

Hier ist der Feger zu sehen.......

.......und hier der Feger vom Feger.

Immer wieder fixieren und korrigieren.

Die linke Seite ist fertig !           Wo bleibt die Brotzeit !!!!

Ich komm ja schon !

Und was willst Du essen ?

Weiter geht es mit der rechten Seite.        Auswahl, ausrichten und befestigen.

Uwe, halt mal den Baum fest.............

....könnte noch etwas nach links.

Alles eine Sache der Perspektive : Zwei Männlein stehn im Walde....

Letzte Korrekturen , Moos auflegen , fertig .  Wobei “fertig” nur relativ ist, denn jetzt fängt die Arbeit erst richtig an. Solch einen Wald zu pflegen und weiter zu gestalten, setzt sehr großes Fachwissen und Begeisterung voraus. Aber die Begeisterung ist ja der Motor unseres Hobbys.

Geschafft !!!

So sehen glückliche Waldbesitzer aus.

Der Wald

Es wird weiter über den Werdegang berichtet.